Kosten

Kosten Scheidung

 

Informationen zur Kosten-Übernahme

Sie möchten meine Leistungen in Anspruch nehmen und fragen sich nun, wer die Kosten hierfür trägt? Es stehen Ihnen einige Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung, durch die sich die Kosten tragen lassen. Für eine Scheidung benötigen Sie immer das Familiengericht und mindestens einen Rechtsanwalt. Hierdurch entstehen Gerichts- und Rechtsanwaltskosten. Die Gerichtskosten teilen sich die Parteien in der Regel je zur Hälfte; die Kosten für ihren Rechtsanwalt trägt jede Partei selbst (es sei denn, es wird jeweils anders vereinbart).

Die Höhe der Gebühren richtet sich nach dem Verfahrenswert und dieser nach dem Nettoeinkommen beider Eheleute der letzten drei Monate (Mindestwert: € 3.000). Hinzu kommt eine Erhöhung, falls nennenswertes Vermögen vorhanden ist (im Ermessen des Gerichts). Der Wert für den Versorgungsausgleich kommt noch hinzu (Mindestwert: € 1.000). Die nachfolgende Tabelle kann eine erste Einschätzung ermöglichen:

Verfahrenswert

bis (Beträge in EUR)

Gerichtskosten

 

Rechtsanwalt

(inkl. Auslagen und MwSt.)

3.000 216,00 621,78
4.000 254,00 773,50
5.000 292,00 925,23
6.000 330,00 1.076,95
7.000 368,00 1.228,68
8.000 406,00 1.380,40
9.000 444,00 1.532,13
10.000 482,00 1.683,85
13.000 534,00 1.820,70
16.000 586,00 1.957,55
19.000 638,00 2.094,40
22.000 690,00 2.231,25
25.000 742,00 2.368,10

 

Weitere Finanzierungsmöglichkeiten

Alternativ können Sie mit mir auch eine Vergütungsvereinbarung über ein Honorar nach Zeitaufwand (in der Regel stündlich) vereinbaren. Die Stundensätze liegen hierbei zwischen € 220,00 bis 300,00 zuzüglich MwSt.

Einkommensschwachen Ehegatten gewährt die Verfahrenskostenhilfe die Möglichkeit zur Finanzierung der Anwalts- und Gerichtskosten. Je nach den wirtschaftlichen Verhältnissen kann die Hilfe mit oder ohne monatliche Ratenzahlung ausfallen. Hier geht es zum Prozesskosten/Verfahrenskostenhilferechner

Bei sog. einvernehmlichen Scheidungen kann es genügen, nur einen Rechtsanwalt zu beauftragen, der den Scheidungsantrag stellt. Dieser vertritt dann allerdings ausschließlich den antragstellenden Ehegatten. Der andere Ehepartner kann dem Antrag sodann auch ohne Anwalt zustimmen. Dies spart Kosten, kommt allerdings auch nur dann in Betracht, wenn es im Übrigen keine streitigen Themen (Unterhalt, Zugewinn, Sorgerecht etwa) gibt.

Leider gibt es für Scheidungen und andere vor Gericht ausgetragene familienrechtliche Streitigkeiten in der Regel keine Rechtsschutzversicherung. Die Kosten für einen „anwaltlichen Rat oder eine Auskunft“ werden aber meistens übernommen. Damit ist die Erstberatung bei einem Rechtsanwalt gemeint, die bei € 190,– netto liegt.

Nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt zu mir auf.